@misc{Bachlej_Joanna_Narodowy_2004, author={Bachlej, Joanna}, copyright={Copyright by Wydawnictwo Uniwersytetu Wrocławskiego Sp. z o.o., Wrocław 2004}, copyright={Copyright by CNS}, address={Wrocław}, howpublished={online}, year={2004}, publisher={Wydawnictwo Uniwersytetu Wrocławskiego}, language={pol}, abstract={Stanislaw Swianiewicz (1899-1997) war in der Zwischenkriegszeit ein hervorragender polnischer Gelehrter im Bereich der politischen Ökonomie der totalitären Staaten Sowjetrussland und Nazideutschland. Seine Arbeiten wurden in Polen bis 1990 nicht veröffentlicht. Er analysierte die Wirtschaft des Dritten Reiches, die er als totalitäre Wirtschaft betrachtete. Die Niederlage Deutschlands im I. Weltkrieg hatte langanhaltende negative Wirtschaftsfolgen. Die Kriegszer-störungen und die Zahlungspflicht langjähriger Kriegsentschädigungen verschärften noch den Verlauf der großen Wirtschaftskrise m den Jahren 1929-1932, die zu massenhafter Arbeitslosigkeit und Verarmung der - vor allem ländlichen - Bevölkerung führte. Die Notwendigkeit der Unterstutzungszahlungen an die Armee der Arbeitslosen, bei sinkenden Einkommen des Staates, Ihrte zu einem ernsten Budgetdefizit und zum Regierungssturz. Das Anwachsen der sozialen Unzufriedenheit und der chauvinistisch-rechtsgerichteten Stimmungen veranlasste die Regierung zur Annahme des Young-Planes, der Deutschland zur Zahlung der Kriegsentschädigungen bis 1988 verpflichtete. Der Kampf der aufeinander folgenden Regierungen mit der Arbeitslosigkeit brachte nicht die erwarteten Resultate. In dieser Lage wurde die Machtübernahme Hitlers und seiner Partei möglich, da er in der Gesellschaft den zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit notwendigen Enthusiasmus erwecken konnte. Das Hauptziel seiner Wirtschaftspolitik war anfangs die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Belebung der Wirtschaftskonjunktur. Man realisierte dies mit einem Kreditsystem und öffentlichen Arbeiten im Rahmen der Arbeitschaffungspohtik. Eine wichtige Errungenschaft dieser Politik war die wirtschaftliche Neubelebung und Einschränkung der Arbeitslosigkeit durch große öffentliche Investitionen, wie Autobahnenbau, Rüstung, Schaffung der Ersatzrohstoffindustrie (Vierjahresplan). Im Rahmen der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit strebte man auch die Entfernung der Frauen vom Arbeitsmarkt an. Diese Politik brachte den Rückgang der Arbeitslosigkeit und wirtschaftliches Wachstum. Zu dessen Aufrechterhaltung regte die Regierung Hitlers immer wieder neue wirtschaftliche Unternehmen an, schaffte neue Industriezweige. In der Doktrin der Nationalsozialisten spielte die Wirtschaft eine dienstbare Rolle der Politik. Es war eine planmäßige Wirtschaft, ohne Krisen, mit Privateigentum. Der private Unternehmungsgeist konnte jedoch nur in den vom Staat hingewiesenen Bereichen tätig werden. Der Staat bestimmte durch Bewirtschaftung der Rohstoffe die Größe und Richtungen der Produktion und die Nutzungsform der erzielten Einkommen. Nach der faschistischen Doktrin war der Staat ein Organismus und nur seine Ziele waren wichtig. Es fehlten Gegenstände zwischen den Klassen, es bestand eine Interessengemeinschaft der Arbeiter und Eigentümer. Infolge der Realisierung des Vierjahresplans - dessen Ziel die Erreichung der maximalen Autarkie und weitere Rüstung war - erzielte Deutschland den Ausbau des produktiven und militärischen Potentials durch rationelle Ausnutzung fehlender Produktionselemente und ständige Entwicklung des technischen Fortschrittes sowie Erhöhung der Ersparungen. Swianiewicz war der Ansicht, dass Deutschland das gesteckte Ziel erreicht hat.}, type={text}, title={Narodowy socjalizm a polityka gospodarcza III Rzeszy w analizach Stanisława Swianiewicza (1933–1936)}, keywords={narodowy socjalizm, polityka gospodarcza, polityka ekonomiczna, Swianiewicz Stanisław (1899–1997)}, }